Hütthaler

Informationsbeschaffung und Wissensbildung vor der Antragsstellung

Bei der Überwälzung der ermittelten Risiken auf einen Versicherer ist zu beachten, dass es sich hierbei um ein juristisch definiertes Vertragsverhältnis handelt, das auf einer beiderseitigen Willensübereinkunft basiert.

In diesem Vertragsverhältnis (Versicherungsvertrag) sowie dem Vertrag zugrunde liegenden Bedingungen werden die gegenseitigen Rechte und Pflichten (Obliegenheiten)  geregelt. Die Missachtung dieser Bedingungen von einer der beiden Vertragsparteien kann leicht zur Folge haben, dass die vereinbarten Leistungen aus dem Vertrag nicht eingehalten werden. (Leistungsfreiheit)

Vermutungen, wonach schon alles so sein wird wie der Vermittler gesagt hat, stellen sich im Nachhinein nicht selten als Böse Überraschung heraus.

Es ist daher äußerst wichtig, sich vor der Antragstellung eines Versicherungsvertrages über die geltenden Vertragsbedingungen und den genauen Deckungsumfang im Klaren zu werden. Diese lassen sich bereits vor dem Vertragsschluss von den Internetseiten der Versicherer direkt herunterladen. Die Vertragsbedingungen können zwischen den einzelnen Versicherern eklatant variieren. Beim genauen Studium entdecken Sie gegebenenfalls dort Ausschlüsse von Risiken, welche Sie als versichert glaubten. Der Versicherer ist im Übrigen verpflichtet, dem Versicherungsnehmer bei der Antragstellung neben den Versicherungsbedingungen eine sogenannte Verbraucherinformation zu übergeben.